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Cows

Werkzeuge und Technologien für die Koexistenz

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CoCo fördert Instrumente und Technologien zur Unterstützung von Gemeinschaften, die neben Großraubtieren in Europa leben

Da sich Populationen von großen Beutegreifern in ganz Europa weiter erholen, war die Notwendigkeit wirksamer, praktischer und allgemein akzeptierter Koexistenzlösungen noch nie dringlicher. Im Rahmen des CoCo-Projekts fördert ein engagierter Arbeitsstrom das Verständnis und den Einsatz von Werkzeugen und Technologien, die sowohl den Herdenschutz als auch den Schutz von Großraubtieren unterstützen können.

Von intelligenten Zäunen und Frühwarnsystemen bis hin zu GPS-basierter Nutztierverfolgung und Wildtiermonitoring wird eine wachsende Auswahl an technologischen Lösungen für ländliche Gemeinden verfügbar, die neben Wölfen, Bären, Luchsen und Vielfraßen leben. Die Wirksamkeit dieser Tools hängt jedoch nicht nur von ihrer technischen Leistungsfähigkeit ab, sondern auch von ihrer Benutzerfreundlichkeit, Erschwinglichkeit und Akzeptanz durch die Menschen, die sie jeden Tag verwenden.

Die CALLISTO Wildlife and Nature Conservation Society, CoCo-Partnerorganisation mit Sitz in Griechenland und umfangreicher Erfahrung in der Koexistenz von Mensch und Bär, leitet die Bemühungen im Rahmen des Projekts zur Bewertung und Weiterentwicklung dieser Instrumente. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Bereich des Managements großer Raubtiere und der Einbindung der Bevölkerung trägt CALLISTO dazu bei, die Lücke zwischen technologischer Innovation und praktischer Anwendung in ländlichen Gebieten zu schließen.

Ein zentrales Element dieser Arbeit ist ein strukturierter Ko-Kreationsprozess, der Interessenträger – darunter Agrarberater*innen, Viehzüchtende, Jäger*innen und lokale Behörden – zusammenbringt, um neue Technologien über mehrere Dimensionen hinweg zu bewerten. Dazu gehören die Bedingungen, unter denen Technologien wirksam sind, die Gründe, aus denen sie in der Praxis scheitern können, soziale Akzeptanz und Daten-Governance-Erwägungen sowie die Anforderungen an eine erfolgreiche Einführung durch die Endnutzer*innen. Diese mehrdimensionale Bewertung stellt sicher, dass technologische Lösungen nicht nur technisch fundiert, sondern auch sozial tragfähig und praktisch umsetzbar sind.

Portrait of Alexandros Poulakis.
Technologie allein ist nicht die Antwort, aber wenn sie in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinschaften entwickelt und eingesetzt wird, die sie am meisten brauchen, kann sie ein mächtiger Ermöglicher des Zusammenlebens sein.
Name
Alexandros Poulakis
Position (subline)
Policy & Governance Spezialist bei CALLISTO
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Besonderes Augenmerk wird auf die Rolle der landwirtschaftlichen Berater*innen als wichtige Vermittlungspunkte bei der Unterstützung der Einführung neuer Technologien und der Gewährleistung ihrer ordnungsgemäßen Umsetzung gelegt. Ihre Position an der Schnittstelle zwischen Forschung, Politik und landwirtschaftlicher Praxis macht sie zu wichtigen Partner*innen bei der Umsetzung von Innovation in reale Koexistenzmaßnahmen.

Die jüngsten Konsultationen der Interessengruppen, einschließlich eines von CALLISTO und EUFRAS (Europäisches Forum für Beratungsdienste in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum) organisierten Webinars zur gemeinsamen Gestaltung, haben wertvolle Einblicke in die praktischen, sozialen, wirtschaftlichen und Governance-Dimensionen gewonnen, die die Technologieakzeptanz beeinflussen. Diese Konsultationen untersuchten szenariobasierte Ansätze für den Technologieeinsatz und untersuchten, wer die Technologie einsetzt, in welchem Stadium sie eingeführt werden sollte, welche operativen Unterstützungsstrukturen erforderlich sind und welche Haupthindernisse und grundlegenden Faktoren für die Einführung bestehen.

Die durch diese Prozesse gewonnenen Erkenntnisse, kombiniert mit Erkenntnissen aus den 12 Fallstudienländern des CoCo-Projekt, werden in praktische Leitlinien und politische Empfehlungen einfließen, die darauf abzielen, erfolgreiche Koexistenzinstrumente in ganz Europa auszubauen.