Mensch-Wildleben-Koexistenz verstehen: Stimmen aus den ländlichen Regionen Europas
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In ganz Europa finden die Menschen neue Wege, um Land mit Wildtieren zu teilen, von offenen Weiden bis hin zu Waldrändern und Bergtälern. Im Rahmen des CoCo-Projekts wird untersucht, wie sich Koexistenz in der Praxis auswirkt, indem Erkenntnisse von direkt Beteiligten gesammelt und analysiert werden: Hirt*innen, Jäger*innen, Grundbesitzende und Umweltakteur*innen. Gemeinsam zeichnen diese Perspektiven ein umfassenderes Bild davon, wie Koexistenz fair, nachhaltig und lokal verankert sein kann.
Die Initiative wird vom französischen Nationalen Forschungsinstitut für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt (INRAE) koordiniert, das die Forschung leitet. Die Initiative wird von der European Landowners’ Organization (ELO) und der Federation of Associations for Hunting and Conservation of the EU (FACE) unterstützt, die dazu beitragen, dass in den teilnehmenden Ländern unterschiedliche Stimmen vertreten sind. Die Arbeit ergänzt die Feldinterviews, die mit Hirt*innen in mehreren CoCo-Fallstudienregionen durchgeführt werden.
Zuhören zu allen Stakeholdern
Der 30-40-minütige Fragebogen untersucht, wie verschiedene Gruppen das Zusammenleben von Nutztieren und Wildtieren erleben und managen. Es befasst sich mit Werten und Wahrnehmungen der Natur, Interaktionen zwischen lokalen Interessengruppen und Ansätzen zum Ausgleich von Naturschutz und Landnutzung. Die Antworten haben begonnen, gemeinsame Herausforderungen und gemeinsame Prioritäten aufzuzeigen, von der Notwendigkeit des Dialogs zwischen Gemeinschaften und Erhaltungseinrichtungen bis hin zum wachsenden Interesse an praktischen, fairen Lösungen, die sowohl die Lebensgrundlagen als auch die Ökosysteme respektieren.
Geteiltes Wissen für fairere Lösungen
Die gesammelten Informationen bleiben vollständig anonym und bilden die Grundlage für wissenschaftliche Analysen und Berichte an die , die auf der Website des CoCo-Projekts verfügbar sind. Die Daten Europäische Kommission sowie für Open-Access-Veröffentlichungenwerden gemäß den französischen und europäischen Datenschutzgesetzen behandelt, um vollständige Transparenz und ethische Aufsicht zu gewährleisten.
Die gewonnenen Erkenntnisse werden als Richtschnur für künftige Empfehlungen für Koexistenzmaßnahmen dienen und zu öffentlichen Diskussionen in ganz Europa beitragen. Mit dieser Forschung setzt das CoCo seine Mission fort, Wissenschaft, Politik und Praxis zu überbrücken und den Dialog, das Verständnis und konkrete Maßnahmen für das Zusammenleben in den vielfältigen Landschaften Europas zu unterstützen.
Für Fragen zum Online-Fragebogen schreiben Sie bitte an coco-questionnaire
inrae [dot] fr (Ko-Fragebogen[at]inrae[dot]fr).